Silvester mit Hund

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Silvester ohne Feuerwerk !!!!!!!!
 
 
Während wir Menschen oftmals draußen die lauten Knalle der Feuerwerkskörper  zu unserer Unterhaltung genießen, geht für die Tiere schlichtweg die Welt unter: Wildtiere, Hunde und Katzen nehmen den ohrenbetäubenden Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche mitunter als lebensbedrohliche Situation wahr. Feuerwerke versetzen die Tiere nicht nur in Todesangst und Panik, sondern können schnell zur tödlichen Gefahr werden. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte das Jahresende deshalb möglichst ohne Raketen und Knallkörper feiern.

 
Wildtiere reagieren besonders empfindlich auf potenzielle Gefahren, denn in der Natur müssen sie ihr Überleben tagtäglich durch Achtsamkeit, Flucht oder Verteidigung sichern. Für unsere Vögel wird der Himmel vor allem in den Städten zum Inferno. Unter Schock flüchten die Tiere in für sie teilweise ungewöhnliche Höhen, was mit einem großen Energieverlust einhergeht.

 
Für viele unserer tierischen Mitbewohner ist der Silvesterabend ein Alptraum. Verbunden mit Angst und Panik. Laute Böller, zischende Raketen und helle Blitze versetzen viele Hunde und Katzen in Angst und Schrecken. Neben dem für die Tiere ohrenbetäubenden Lärm kann selbst der Geruch von gezündeten Feuerwerkskörpern einen Fluchtinstinkt auslösen. Hunde und Katzen sollten den Silvesterabend sicher im Haus verbringen und nicht über einen längeren Zeitraum alleine gelassen werden.

 
 
Deshalb bitten wir EUCH verzichtet an Silvester auf das Feuerwerk und feiert ohne Krach mit Freunden und Bekannten  in das neue Jahr.








Tipps für die Silvesternacht mit Hund
               
Stressfreier Jahreswechsel
      
„Möglichst stressfrei für unseren Vierbeiner“  sollte der Vorsatz lauten. Auch wenn uns ein schönes Ereignis  bevorsteht, haben die meisten Vierbeiner oft so ihre Probleme mit  unseren Bräuchen. Da stellen sich Hundehalter natürlich die Frage, wie  sie den Jahreswechsel verbringen sollten. Mit diesen Tipps überwindet  man die „durchgeknallte“ Zeit auch mit Hund möglichst stressfrei.

•    Lassen Sie kurz vor und nach Silvester Ihren Hund besser angeleint.  Nicht selten kommt es vor, dass Hunde auch in der Zeit um Silvester  stets sicher und unbeeindruckt wirken, aber dann plötzlich und ohne jede  Vorwarnung in Panik davonlaufen. Dieser eine Knall hat dann  sprichwörtlich „das Fass zum Überlaufen" gebracht. Wenn Sie Ihrem Hund  trotzdem etwas Freiheit gönnen möchten, kann eine Schleppleine am  Geschirr eine große Hilfe sein und ist im Notfall lebensrettend.

•    Offene Haustüren und Gartentore könnten zur Flucht genutzt werden.  Der Hund will eventuell der Knallerei entfliehen und verlässt kopflos  das Haus. Achten Sie also darauf, dass eventueller Besuch nicht doch mal  vergisst, das Gartentor oder die Haustür zu schließen.

•    Um die Geräusche der Silvesterknaller etwas zu mildern, hilft es  vielen Hunden, wenn der Fernseher etwas lauter eingeschaltet ist. Zum  einen vernimmt der Hund die Geräusche von draußen nicht mehr so  intensiv, zum anderen werden auch viele Hunde durch die Lichtblitze am  Himmel verschreckt. Ist es im Haus ebenfalls hell und der Fernseher  flimmert, wirken die Blitze von draußen nicht so bedrohlich. Haben Sie  Rollladen an den Fenstern, so lassen Sie sie zusätzlich herunter.

•    Ist Ihr Hund zwar angespannt, jedoch nicht panisch, können Sie sich  bei jedem Knall sichtbar freuen und ein paar Leckerchen springen  lassen. Der Hund verknüpft so, dass ein Knall gute Laune und  Superleckerchen wie Fleischwurst ankündigt.

•    Auch der Lieblingskauartikel oder ein gefüllter „Kong“ mit  Leberwurst können Wunder bewirken. Kauen und Schlecken beruhigt Hunde  ungemein.

•    Hunde, die starke Probleme mit der Knallerei haben, wollen in dem  Moment jedoch meist nicht mehr fressen. Was sie aber dringend brauchen  ist Ihre Gesellschaft. Allein die Gegenwart des Sozialpartners Mensch  gibt ihnen Halt. Der Mythos, „wenn ein Hund Angst hat, sollte er  ignoriert werden“, ist leider noch immer in den Köpfen verankert.

•    Sucht Ihr Hund Ihre Nähe, dann lassen Sie diese auch zu. Legen Sie  einfach nur einen Arm um ihn, ohne ihn jedoch aktiv zu streicheln. Auch  tröstende Worte sparen Sie sich. Bleiben Sie entspannt und bieten Sie  Geborgenheit. Es gibt jedoch auch Hunde, die lieber ein ruhiges  Plätzchen aufsuchen. Lassen Sie ihn gewähren. Gut tut, was sich gut  anfühlt. Manche Hunde mögen dann auch gerne zugedeckt werden, anderen  gibt ein eng anliegendes T-Shirt oder der Hundemantel Sicherheit durch  Berührung.

•    Durch vom Hund angenehm empfundene Berührungsreize wird nämlich  Oxytocin ausgeschüttet, der Gegenspieler zum Stresshormon Cortisol.  Wichtig dabei ist, dass Ihr Hund das Tragen des T-Shirts bereits in  einer entspannten Situation „erlernen“ durfte, damit er es positiv  verknüpft.

•    Mitten im Tohuwabohu an Mitternacht haben Hunde draußen nichts zu  suchen. Neben dem Krach und den ungewohnten Lichteffekten kommt auch  noch die geruchliche Belästigung durch den Qualm abbrennender  Feuerwerkskörper hinzu. Und sehr apportierfreudige Hunde könnten gar  durch das Fortwerfen angezündeter Böller zum Apportieren derselben  animiert werden…

•    Lassen Sie Ihren Hund also im Haus und bleiben Sie am besten bei  ihm. Stellen Sie den Fernseher etwas lauter ein, um das Getöse draußen  zu überdecken - die Liveübertragung der Silvesterparty muss es ja nicht  unbedingt sein!
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