Pferde in Not - SOS-Hundeherzen in Not e.V.

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Heute erreichte uns eine Email mit einem Hilferuf für 4 Pferde.

Zitat:
 
Es stehen dort vier Pferde fast den ganzen Tag im Dunkeln. Zwei davon kommen fast gar nicht unter der Woche raus und haben nur Helligkeit, wenn morgens und abends die Neonlampe zum fressen angemacht wird.
 
Die anderen beiden werden offensichtlich geritten und haben tagsüber eine Nachtlampe!!!! an, weil der Stall sonst völlig dunkel ist.
 
Die beiden Füchse stehen fast auf dem Beton. Die Zwischenwand ist defekt und herunter geklappt, so dass große Verletzungsgefahr davon ausgeht. Ich habe kein fließendes Wasser gesehen!! Die Tonnen waren leer (alle 5 Tage an denen ich da war)! Es gibt keine Fenster. Nur drei kleine Luftschächte ganz oben am Scheunendach, wodurch kein Licht kommen kann. Das Futter war o. k., aber die Pferde sehen elendiglich aus: dicke Beine, Schürfwunden, ein Pferd hat offensichtlich ein Ekzem an den Zähnen (Bild), beide Pferde haben verkrustete Tränenflüssigkeit von den Augen herunter laufend (Bild). Das eine Pferd war stark apathisch und reagierte auf nix ...  
 
Auf Nachfrage erhielt ich die Antwort, dass sie damit nichts zu tun habe, außer, dass sie die Boxen vermiete! Die Besitzer würden weiter weg wohnen und nicht oft vorbeikommen… mehr wollte sie mir nicht verraten!
 
Leider kommt das gesamte Elend durch die Fotos nicht wirklich rüber, weil das Handy die Dunkelheit immer versucht aufzuhellen und die Bilder schöner aussehen, als die Wirklichkeit!


Nach dem Erhalt dieser Email und Sichtung der Fotos, hat sich unser Verein beschlossen sich dem Problem anzunehmen.
Sofort wurde seitens unserer Geschäftsstelle eine offizielle Anzeige der vermeindlichen Zustände an das dort zuständige Veterinätamt verschickt. Dieses handelte nach Erhalt der Anzeige umgehend und begutachtete die Situation vor Ort um sich selbst ein Bild zu machen. Leider bestätigten sich die geschilderten Zustände, so das Auflagen und Maßnahmen durch das Veterinäramt beschlossen werden mussten. Die Pferde müssen ab sofort täglichen Freigang auf der Koppel erhalten, die beiden angeschlagenen Pferde müssen durch einen Tierarzt untersucht und eventuell behandelt werden.
Weiterhin müssen die Haltung und Unterbringungszustände durch den Betreiber verbessert werden um weiterhin die Genehmingung zur Unterbringung von Pferden behalten zu können.

Wir bedanken uns bei allen aufmerksamen Tierfreunden die vor nicht die Augen verschließen und versuchen wollen die Zustände für egal welches Tier verbessern zu wollen.
Auch bedanken wir uns für die enge Zusammenarbeit mit den Veterinärämtern die uns Tatkräftig beim Schutz der Tiere untrerstützen.
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